Marketingberatung und Konzeptionen

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Google
Neuer Algorithmus für hochqualitative Websites - jetzt in weiteren Sprachen
Seit vielen Monaten haben wir uns verstärkt darauf konzentriert, unseren Benutzern qualitativ hochwertige Websites als Ergebnis zu liefern. Anfang des Jahres haben wir das “Panda”-Update für alle weltweiten englischsprachigen Suchanfragen eingeführt. Heute führen wir diese Maßnahmen fort, indem wir unsere algorithmischen Verbesserungen der Suche in verschiedenen Sprachen einsetzen. Unsere Daten einer wissenschaftlichen Auswertung (Englisch) zeigen, dass diese Änderung die Suchqualität durchweg verbessert. Die bisherigen Rückmeldungen der Nutzer zu Panda waren sehr positiv.

Für die meisten Sprachen wird diese Änderung typischerweise 6-9% der Suchanfragen in einem Umfang betreffen, den die Nutzer bemerken können. Dies ist deutlich niedriger als bei unserem ersten Panda Rollout, der fast 12% aller englischen Suchanfragen in einem sichtbaren Umfang beeinflußte.

Wir führen dieses Update für alle Sprachen ein, mit Ausnahme von Chinesisch, Japanisch und Koreanisch, wo wir die Verbesserungen weiter testen.

Für Websites, die von dieser algorithmischen Aktualisierung betroffen sind, haben wir einen hilfreichen Blogpost: “Weitere Tipps zur Erstellung qualitativ hochwertiger Websites”. Außerdem bieten wir unsere Webmaster-Foren in zahlreichen Sprachen an. Dort können Webmaster weiteres Feedback geben oder Ratschläge bekommen. Wir stellen weiterhin unsere Nutzer in den Mittelpunkt und arbeiten kontinuierlich daran, ihnen die bestmöglichen Ergebnisse zu liefern.

Autor: Amit Singhal, Google Fellow (Veröffentlicht von Dominik Zins und Daniela Loesser, Search Quality)

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Schnelleres Einreichen von URLs mit "Abruf wie durch Googlebot"
Mit der Funktion "Abruf wie durch Googlebot" in den Webmaster-Tools könnt ihr jetzt neue und aktualisierte URLs bei Google einreichen. Viele Webmaster kennen die Situation: Man aktualisiert eine Seite auf der Website und wartet dann geduldig, bis der Googlebot vorbeischaut und die Seite erneut crawlt, damit der neue Inhalt in den Suchergebnissen angezeigt wird. Auch wenn ihr neue Seiten hinzufügt, kann es relativ lange dauern, bis diese Seiten gecrawlt und indexiert werden. Die neue Funktion, mit der ihr URLs bei Google über "Abruf wie durch Googlebot" einreichen könnt, schafft der Wartezeit Abhilfe.

Senden von URLs
Öffnet zuerst die Funktion "Abruf wie durch Googlebot", um die URL abzurufen, die ihr zu Google hinzufügen möchtet. Sobald die URL abgerufen wurde, wird ein neuer Link neben der URL angezeigt: "Beim Index einreichen".


Wenn ihr dann auf "Beim Index einreichen" klickt, wird ein Dialogfeld angezeigt. Dort könnt ihr entweder eine einzelne URL oder eine URL inklusive aller verknüpften Seiten auswählen.


Es können maximal 50 einzelne URLs pro Woche und 10 URLs inklusive aller verknüpften Seiten pro Monat eingereicht werden. Auf der Seite "Abruf wie durch Googlebot" wird angezeigt, wie viele URLs ihr noch einreichen könnt. Eingereichte URLs führen idealerweise nur zu Inhalten, die für die Google Websuche infrage kommen. Wenn es um Bilder oder Videos geht, verwendet am besten Sitemaps. Sobald die URL eingereicht wurde, crawlt Google eure Website. Somit werden die Angaben in "robots.txt" und die Robots-Meta-Tags berücksichtigt. Für URLs, die beim Index über das Tool "Abruf wie durch Googlebot" eingereicht wurden, kann Google keine Garantie geben, dass die Seiten in den Suchergebnissen angezeigt werden. Die meisten eingereichten Seiten werden jedoch in den Index aufgenommen.

Einreichen von URLs anderer Inhaber bei Google
Neben der Funktion "Abruf wie durch Googlebot" haben wir auch das öffentlich zugängliche Formular "URL zu Google hinzufügen" aktualisiert. für dieses Formular (auf Englisch) zum Crawlen von URLs gilt die gleiche maximale Anzahl der Seiten, die beim Index eingereicht werden können, wie bei der Funktion "Abruf wie durch Googlebot". Hier muss jedoch kein Inhaber angegeben werden. Somit könnt ihr jede beliebige URL eingeben, die gecrawlt und indexiert werden soll.


Wenn Google eine URL sofort crawlen und einen Index für sie erstellen soll, könnt ihr die URL über das Formular (auf Englisch) zum Crawlen von URLs oder die aktualisierte Funktion "Abruf wie durch Googlebot" in den Webmaster-Tools verwenden. Lasst uns eure Meinung wissen und sendet uns Kommentare zum Thema oder besucht das Webmaster-Hilfeforum, wenn ihr spezifische Fragen habt.

Autor: Jonathan Simon, Webmaster Trends Analyst (Veröffentlicht von Dominik Zins, Search Quality)

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Wie lang sollte man 301-Weiterleitungen aufrechterhalten?
Heute wieder ein Video von Matt Cutts. Diesmal beantwortet er eine Frage zum Domain-Umzug und der Verwendung von 301-Weiterleitungen.



Die heutige Frage kommt von Jacob aus Dänemark. Sie lautet: "Ich habe eine neue Domain und möchte eine 301-Weiterleitung von www.altedomain.com zu www.neuedomain.com verwenden. Wie lange muss die Weiterleitung aktiv sein, bis ich die alte Domain für andere Zwecke verwenden kann? Nur solange, bis sie einmal gecrawlt wurde?"

Diesbezüglich können Suchmaschinen ihre Richtlinien im Lauf der Zeit ändern, weil sich das Internet weiterentwickelt, oder weil Webmaster Probleme damit haben. Ich habe Erfahrungen damit, als ich von mattcutts.com zu dullest.com und dann wieder zurück zu mattcutts.com umgezogen bin. Dabei habe ich eine 301-Weiterleitung verwendet. Die Umstellung hat einige Wochen gedauert, denn 301-Weiterleitungen finden auf Seitenebene statt.

Wenn man eine 301 auf einer Seite der alten Domain sieht, bedeutet das nicht, dass die ganze Domain vollständig migriert wurde. Ich habe damals die Weiterleitung so eingerichtet, dass man auf jeder Seite von dullest.com auf mattcutts.com weitergeleitet wurde. Es fand also eine vollständige Umleitung statt. Ich habe dullest.com für einige Wochen oder Monate nicht überprüft. Als ich mir dann Google Analytics angeschaut habe, waren all meine Zugriffe von dullest.com auf mattcutts.com übergegangen. Es kann also durchaus einige Wochen oder Monate dauern, bis wir feststellen, dass eine Website vollständig umgezogen ist.

Schwieriger wird es, wenn manche Seiten den 200-Antwortcode und andere eine dauerhafte oder 301-Weiterleitung zurückgeben. Damit können wir recht wenig anfangen. Ich habe kürzlich Websites gesehen, die von altedomain.com in neuedomain.com geändert wurden. Dabei wurde jedoch eine Sub-Domain vergessen. Auf der alten Sub-Domain wurden demnach immer noch 200-Antwortcodes zurückgegeben. Man darf also nicht davon ausgehen, dass alles wie von selbst perfekt funktioniert.

In Google Webmaster-Tools gibt es ein Tool, durch das der Umzug eurer Website angegeben werden kann. Das könnt ihr verwenden und die 301-Weiterleitungen auf jeder Seitenebene festlegen. Ich würde aber nicht davon ausgehen, dass alles nur einmal gecrawlt werden muss. Der Googlebot und Google müssen davon ausgehen können,dass eine vollständige Migration von der alten zur neuen Website stattgefunden hat. Das kann etwas dauern. Aber nach einer Weile kriegen wir es mit.

Veröffentlicht von Daniela Loesser, Search Quality Team

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Einführung von Instant Pages
Kürzlich haben wir Instant Pages vorgestellt (in english), eine neue Funktion, mit der Nutzer die gewünschten Suchergebnisse noch schneller erhalten, manchmal sogar sofort! Die Instant Pages-Funktion beruht auf der Pre-Rendering-Technologie, die in Chrome integriert und von der Websuche gezielt aktiviert wird, wenn relativ sicher ist, welches Suchergebnis für die Suche des Nutzers am relevantesten ist.

Diese Pre-Rendering-Technologie befindet sich derzeit im Chrome-Entwicklerkanal und wurde vor kurzem als Betaversion veröffentlicht. 

In diesem Video wird die Funktionsweise von Instant Pages veranschaulicht:


Wir von Google sind geschwindigkeitsbesessen. Wir stellen immer wieder fest, dass eine spürbare Erhöhung der Geschwindigkeit bei den Nutzern unmittelbar zu mehr Zufriedenheit und steigendem Interesse (in english) führt. Mit Instant Pages gelangen Besucher schneller zu eurer Website. Wenn Instant Pages für eure Website aktiviert wird, können die Nutzer praktisch sofort mit eurer Website interagieren, ohne dass zunächst Text und Bilder geladen werden müssen. Instant Pages wird nur dann aktiviert, wenn relativ eindeutig ist, dass eure Website genau dem Ergebnis entspricht, nach dem die Nutzer suchen. Die Zugriffe über die Suche werden in den Webmaster-Tools genau wie zuvor erfasst, das heißt, es werden nur die Ergebnisse gezählt, die ein Nutzer tatsächlich aufruft. Im Verlauf dieses Sommers tragen wir euer Feedback zusammen, bevor die Funktion in den stabilen Versionen von Chrome eingeführt wird.

Das Pre-Rendering in Chrome wird für die meisten Websites automatisch korrekt funktionieren. Falls ihr mehr über die Funktionsweise von Pre-Rendering in Chrome erfahren oder wissen möchtet, wie ihr erkennen könnt, dass auf eurer Website ein Pre-Rendering erfolgt, lest den Beitrag zum Pre-Rendering im Chromium-Blog (in english). 

Autor: Ziga Mahkovec, Software Engineer (Veröffentlicht von Dominik Zins, Search Quality)

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Unterstützung von HTTP-Headern mit rel="canonical"
Wir haben auf euer Feedback reagiert und freuen uns, euch mitteilen zu können, dass die Google Websuche jetzt link rel="canonical"-Beziehungen unterstützt, die gemäß Abschnitt 5 von IETF RFC 5988 in HTTP-Headern angegeben sind. Webmaster können HTTP-Header mit rel="canonical" verwenden, um die kanonische URL für HTML-Dokumente sowie andere Inhaltstypen wie PDF-Dateien anzugeben.

Wir können uns ein Bild von der Funktionsweise von rel="canonical"-HTTP-Headern machen, indem wir uns ein Szenario einer Website vor Augen führen, auf der ein White Paper sowohl als HTML-Seite als auch als herunterladbare PDF-Datei angeboten wird, und zwar unter den folgenden beiden URLs:

  • http://www.example.com/white-paper.html
  • http://www.example.com/white-paper.pdf.

In diesem Fall kann der Webmaster durch Verwendung eines rel="canonical"-HTTP-Headers, wenn die PDF-Datei angefordert wird, Google signalisieren, dass die kanonische URL für den PDF-Download das HTML-Dokument ist. Beispiel:

GET /white-paper.pdf HTTP/1.1
Host: www.example.com
(...restliche HTTP request header...)
HTTP/1.1 200 OK
Content-Type: application/pdf
Link: <http://www.example.com/white-paper.html>; rel="canonical"
Content-Length: 785710
(... restliche HTTP response header...)


Eine weitere Situation, in der rel="canonical"-HTTP-Header hilfreich sein können, ist, wenn eine Website dieselbe Datei unter mehreren URLs bereitstellt, beispielsweise bei Verwendung eines Netzwerks zur Inhaltsverteilung, und der Webmaster Google die bevorzugte URL angeben möchte.

Google unterstützt diese Linkheader-Elemente derzeit nur bei der Websuche. Wir werden beobachten, wie Webmaster diese Elemente einsetzen und sie dann hoffentlich auch in unseren anderen Komponenten unterstützen. Weitere Informationen findet ihr in den Webmaster-Tools-Hilfeartikeln über die Autorisierung und das rel="canonical"-Element. Solltet ihr weitere Fragen haben, stellt sie bitte im Webmaster-Hilfeforum.

Supporting rel="canonical" HTTP Headers (English version)

Gepostet von Pierre Far, Webmaster Trends Analyst (Veröffentlicht von Dominik Zins, Search Quality)


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Jenseits des PageRank: Die wachsende Bedeutung erfolgsrelevanter Messwerte
Wie jeder neugierige Netzbürger habe ich eine Google-Benachrichtigung eingerichtet, die mich per E-Mail darüber informiert, wenn mein Name online auftaucht. Ab und an werden meine Foreneinträge, Blog-Posts und Tweets erwähnt. Aber das beliebteste Thema dieser Benachrichtigungen war in den letzten Jahren eindeutig meine spontane Bemerkung, dass wir ab einer bestimmten Version im Jahr 2009 die Daten zur PageRank-Verteilung aus den Webmaster-Tools entfernt haben.

Die Tatsache, dass auch zwei Jahre später noch darüber geschrieben wird – meist eingeleitet durch Worte wie "Überraschende Neuigkeiten von Susan Moskwa: ..." – macht deutlich, was für ein wichtiger statistischer Wert der PageRank für einige Webmaster geworden ist. Selbst die unerfahrensten Website-Inhaber, mit denen ich mich unterhalte, kennen den PageRank ("PR") und wollen mehr über ihn und seine Bedeutung für ihre Website wissen. Wie ich aber schon in meinem besagten Foreneintrag erwähnt habe, weisen wir die Webmaster seit Jahren immer wieder darauf hin, dass sie sich nicht so sehr auf den PageRank als Messwert für den Erfolg ihrer Website fixieren sollen. Heute möchte ich etwas genauer erklären, was es damit auf sich hat. Und ich gebe noch ein paar praktische Tipps, auf was ihr statt des PageRank stärker achten solltet.

Wozu dient der PageRank?
2008 schrieb Udi Manber, Vice President of Engineering bei Google, im offiziellen Google-Blog:
"Der bekannteste Bestandteil unseres Ranking-Algorithmus ist PageRank, ein Algorithmus, der von den Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin entwickelt wurde. Auch heute wird PageRank noch verwendet, allerdings ist er jetzt Teil eines viel umfassenderen Systems."

Als Google 1998 gegründet wurde, war PageRank sicher eines der Unterscheidungsmerkmale gegenüber anderen Suchmaschinen. Aber wenn man bedenkt, wie schnell sich die Dinge laut Manber weiterentwickeln – "im Durchschnitt ungefähr neun [Verbesserungen] pro Woche" – dann hatten wir in den letzten zehn Jahren sehr häufig die Gelegenheit, unsere Ranking-Systeme zu erweitern und zu verfeinern. Heute ist PageRank nicht mehr das A und O des Ranking, sofern es das überhaupt jemals war.

Wenn man sich einmal den Technologieüberblick von Google ansieht, stellt man fest, dass eines der wichtigsten Schlagworte für gute Suchergebnisse die Relevanz ist. Warum wurde dann so viel mehr über den PageRank geschrieben als über die Relevanz? Wahrscheinlich, weil sich der PageRank im Gegensatz zur Relevanz in Zahlen messen lässt. Sowohl in die Relevanz als auch in den PageRank spielen viele komplexe Faktoren hinein, wie der Kontext, die Absicht des suchenden Nutzers, die Beliebtheit und die Verlässlichkeit. Den PageRank-Verlauf kann man aber problemlos grafisch darstellen und der Unternehmensführung in fünf Minuten präsentieren – die Relevanz nicht. Ich glaube, dass die Kürze und Prägnanz des PageRank der Grund ist, warum er über die Jahre ein so scheinbar unverzichtbarer Messwert für Webmaster geworden ist. Aber nur weil ein Wert leicht nachzuverfolgen ist, ist er noch lange kein genauer Indikator dafür, was auf eurer Website vor sich geht.

Was wollen wir eigentlich erreichen?
Ich möchte einmal behaupten, dass ein hoher PageRank für niemanden von uns das eigentliche Ziel ist. Der PageRank steht nur für etwas, das wir in Wirklichkeit erreichen möchten: dass unsere Websites mehr Gewinn erzielen, mehr Leser anziehen, mehr Leads erzeugen, mehr Newsletters abonniert werden und so weiter. Die Konzentration auf den PageRank als Erfolgswert funktioniert nur dann, wenn man annimmt, dass ein höherer PageRank zu einem besseren Ranking führt, dass dieses wiederum höhere Zugriffszahlen für eure Website bewirkt und dass dadurch mehr Besucher genau das auf eurer Website tun, was ihr gerne hättet. Hinzu kommt, dass wir den in der Google Toolbar angezeigten PageRank nur ein paar Mal im Jahr aktualisieren und wir den angezeigten PageRank von Websites herabsetzen können, wenn diese bei uns im Verdacht stehen, Spam zu verbreiten. Der öffentlich angezeigte PR unterscheidet sich also von dem Wert, den unser Algorithmus tatsächlich für das Ranking verwendet. Warum also sich mit einer Zahl beschäftigen, die bestenfalls drei Zwischenschritte von eurem wirklichen Ziel entfernt ist, wenn ihr stattdessen direkt das messen könnt, was ihr erreichen wollt? Wenn ihr Messwerte findet, die direkt mit euren Geschäftszielen zusammenhängen, könnt ihr diese Ziele weiter fördern.

Welche Werte kann ich anstelle des PageRank verfolgen?
Achtet auf Messwerte, die direkt mit konkreten Vorteilen und Gewinnen für eure Website oder euer Unternehmen zusammenhängen, anstatt euch nur auf Ranking-Signale zu konzentrieren. Fasst auch eher solche Messwerte ins Auge, die täglich oder wöchentlich aktualisiert werden, und weniger Werte wie den PageRank, der sich nur wenige Male im Jahr ändert. Der PageRank ist viel zu langsam, um euch verlässlich Aufschluss darüber zu geben, aufgrund welcher Änderungen er gestiegen oder gefallen ist, zumindest, sofern ihr eure Website öfter im Jahr aktualisiert. Hier sind drei Vorschläge für den Anfang. Alle diese Werte könnt ihr mit Diensten wie Google Analytics oder den Webmaster-Tools verfolgen:
  1. Conversion-Rate
  2. Absprungrate
  3. Durchklickrate (Click-through-Rate, CTR)

Conversion-Rate
Eine "Conversion" findet statt, wenn ein Besucher auf eurer Website die von euch gewünschte Aktion ausführt. Dabei kann es sich um einen Einkauf handeln, die Registrierung für eine Mailingliste oder das Herunterladen eines Weißbuchs. Eure Conversion-Rate gibt an, bei welchem Anteil eurer Website-Besucher eine Conversion stattfindet. Sie ist ein perfektes Beispiel für einen Messwert, der im Gegensatz zum PageRank direkt mit euren Unternehmenszielen zusammenhängt. Wenn es bei Besuchern zu einer Conversion kommt, zieht eure Organisation daraus einen direkten und messbaren Nutzen. Der genaue PageRank ist dagegen schwer zu messen (siehe oben) und kann außerdem fallen und steigen, ohne dass sich dies direkt auf euer Unternehmen auswirkt.

Absprungrate
Als "Absprung" bezeichnet man es, wenn ein Besucher nur eine einzige Seite eurer Website besucht. Eure Absprungrate gibt an, welcher Besucheranteil eure Website nach dem Ansehen einer einzigen Seite verlässt. Eine hohe Absprungrate kann ein Hinweis darauf sein, dass die Nutzer eure Website nicht interessant finden, denn sie kommen, sehen sich kurz um und sind dann gleich wieder weg. Wenn ihr die Absprungraten verschiedener Seiten eurer Website miteinander vergleicht, könnt ihr herausfinden, welche Inhalte weniger erfolgreich sind und überarbeitet werden sollten. Letztlich spielt es gar keine Rolle, wie gut das Ranking eurer Website ist, wenn die meisten Nutzer sie nach einem kurzen Besuch gleich wieder verlassen.

Klickrate (CTR)
Die Klickrate gibt an, wie oft eure Website angeklickt wird, im Verhältnis zu der Häufigkeit, mit der sie in den Suchergebnissen angezeigt wird. Eine niedrige CTR bedeutet, dass die Nutzer eure Website nicht anklicken, egal wie gut ihr Ranking ist. Möglicherweise gehen die Nutzer nicht davon aus, dass sie auf eurer Website fündig werden, oder eine andere Website sieht attraktiver aus. Um die CTR zu verbessern, könntet ihr zum Beispiel die Titel und Snippets eurer Website überprüfen, die in den Suchergebnissen angezeigt werden: Wecken sie Interesse? Geben sie den Inhalt, der hinter den einzelnen URLs steht, korrekt wieder? Vermitteln sie dem Nutzer einen Grund, warum er auf sie klicken sollte? Hier einige Tipps zum Verbessern eurer Snippets. Außerdem werdet ihr eventuell in den Webmaster-Tools im Abschnitt mit HTML-Vorschlägen auf Seiten aufmerksam gemacht, die ihr noch optimieren könntet. Auch bei der CTR gilt: Es spielt keine Rolle, wie gut das Ranking eurer Website ist, solange die Nutzer sie nicht anklicken.

Mit der Erforschung und Deutung von Web-Messwerten beschäftigen sich ganze Blogs und Bücher. Daher kann ich mit meinem Beitrag leider nur die Oberfläche des Themas streifen. Wenn ihr tiefer einsteigen wollt, ist die Website des Analytics-Gurus Avinash Kaushik sehr zu empfehlen. Aber hoffentlich habe ich euch wenigstens davon überzeugt, dass es direktere, wirksamere und besser steuerbare Möglichkeiten zum Ermitteln des Erfolgs eurer Website gibt als den PageRank.

Noch eine letzte Bemerkung: Für manche Website-Inhaber ist der PR ihrer Website wichtig, da sie nur bei einem hohen PR Käufer für Links von ihrer Website finden. Das Kaufen oder Verkaufen von Links mit dem Ziel, den PageRank zu beeinflussen, verstößt gegen unsere Webmaster-Richtlinien und hat sehr wahrscheinlich negative Folgen für eure Website. Daher empfehle ich sehr, von solchen Methoden Abstand zu nehmen. Wundert euch nicht, wenn wir euch nicht dabei unterstützen, euren PageRank zu erhöhen oder eure Website mit diesem Ziel zu verbessern.

Wir würden sehr gern von euch erfahren, welche Messwerte sich bei eurer Website als nützlich und erfolgsrelevant erwiesen haben. Teilt uns eure Erfolgsgeschichten mit – entweder hier in den Kommentaren oder im Webmaster-Hilfeforum.

Beyond PageRank: Graduating to actionable metrics (English-Version)


Gepostet von Susan Moskwa, Webmaster Trends Analyst (Veröffentlicht von Dominik Zins, Search Quality)

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